
Beide Verfahren arbeiten mit einer metallischen Dauerform. Der Unterschied liegt darin, wie die Schmelze in die Form gelangt. Das hat Folgen für Bauteil, Stückzahl und Kosten.
Beim Kokillenguss fließt das flüssige Metall durch Schwerkraft in die Form. Durch die schnelle Wärmeabfuhr entsteht ein feinkörniges, dichtes Gefüge mit guten mechanischen Eigenschaften. Das Verfahren eignet sich für kleine bis mittlere Serien und für Teile, die später belastet werden. Die Werkzeugkosten sind vergleichsweise moderat.
Beim Druckguss wird die Schmelze mit hohem Druck und hoher Geschwindigkeit in die Form gepresst. So entstehen dünnwandige, sehr maßgenaue Teile mit glatter Oberfläche in kurzen Taktzeiten. Druckguss lohnt sich vor allem bei großen Stückzahlen, weil die Werkzeuge aufwendiger sind.
Welches Verfahren für Ihr Bauteil wirtschaftlich ist, klären wir anhand Ihrer Unterlagen. Senden Sie uns Zeichnung mit Toleranzen, 3D-Datei (z. B. STEP), Stückzahl pro Jahr, Werkstoff und Wunschtermin.