
Der Markt für Aluminium- und Zinkguss verändert sich. Fünf Entwicklungen begegnen uns in Gesprächen mit Kunden besonders häufig.
Ob Fahrzeug, Maschine oder Beschlag: Jedes eingesparte Gramm zählt. Aluminium verbindet geringes Gewicht mit guter Festigkeit und lässt sich im Guss in Formen bringen, die aus dem Vollen kaum wirtschaftlich zu fräsen wären.
Einkäufer bündeln ihre Lieferanten. Gefragt sind Partner, die gießen, bearbeiten und montieren. Das spart Transporte, Schnittstellen und Abstimmungsaufwand und macht Qualität eindeutig zuordenbar.
CAD-Konstruktion der Kokille und Gießsimulation werden zum Standard. Kritische Stellen wie Lunker oder Kaltläufe lassen sich so erkennen, bevor das Werkzeug gebaut ist. Das verkürzt die Bemusterung und spart Korrekturschleifen.
Kunden fragen genauer nach, welche Legierung eingesetzt und wie geprüft wird. Wir verarbeiten alle gängigen Aluminium- und Zinklegierungen, etwa AlSi10Mg, AlSi12 oder Zamak 5, und prüfen produktionsbegleitend mit einer Wenzel-Messmaschine im Tausendstel-Millimeter-Bereich.
Lange Lieferketten haben sich als anfällig erwiesen. Viele Unternehmen beziehen Gussteile deshalb wieder verstärkt aus Europa, mit kürzeren Wegen, festen Ansprechpartnern und planbaren Terminen.